Sicherheitsschränke

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei der Einlagerung bestimmter, gefährlich eingestufter Stoffe n Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden müssen. Dies muss durch die Aufbewahrung in Sicherheitsschränken geschehen, die ganz unterschiedlichen DIN EN Normen und /oder Labornormen entsprechen. Zur Aufbewahrung von brennbaren Flüssigkeiten z.B. dienen Reinraum (mit geringen Luftteilchen)-Sicherheitsschränke der Klasse 5 nach DIN EN Norm 14470-1, die es in bestimmten Ausführungsvarianten gibt. So werden ganze Schränke mit Edelstahlböden oder Stahlblechböden angeboten wie auch Untertischschränke mit der gleichen Innenausstattung.

Das besondere an Sicherheitsschränken für brennbare Flüssigkeiten ist, dass die Tür mit einer Feststellanlage versehen ist, eine Thermoüberwachung erfolgt und sich das Zylinderschloss im Brandfall selbst schließt. Zudem ist das Schrankdach des Sicherheitsschranks für brennbare Flüssigkeiten geerdet, Unebenheiten können durch verstellbare Füße ausgeglichen werden, für Abluft sorgen entsprechende Stutzen. Bei der Innenausstattung gibt es Lochbleche und eine Bodenauffangwanne aus Edelstahl.

Darüber hinaus gehören zu den Dingen, die nach Vorschrift sicher aufbewahrt werden müssen Druckgasflaschen. Dafür gibt es nach Typenklassen sortiert Sicherheitsschränke oder Depotschränke für Druckgasflaschen. Diese sind aus Stahlblech, das nach RAL in unterschiedlichen Farbengestaltet werden kann. Verschiedene Größen machen die Aufnahme von bis zu drei Flaschen gleichzeitig möglich. Demzufolge lassen sich auch die Türen im Winkel von 90 Grad öffnen. Durch unterschiedliche Höhe wird es möglich auch verschieden große Druckgasflaschen unterzubringen. Alle Schränke sind mit Belüftungsschlitzen für Ab- und Zuluft ausgestattet und können mit diesen auch an technische Abluftkanäle angeschlossen werden. Dazu sind Rohr- und Kabeldurchführungen an der Schrankdecke vorbereitet, so dass keine zusätzlichen Maßnahmen zur Abdichtung oder zum Halten notwendig werden. Die Einrollklappe für die Flaschen ist im Sicherheitsschrank pneumatisch gedämpft, dadurch wird keine Fremdenergie notwendig. Zur Sicherung der Flaschen dienen Montageschienen und nach Anzahl der Flaschen zusätzliche Halterungsgurte. Letztlich ist ein vorschriftsmäßig ausgeführter Sicherheitsschrank immer abschließbar. Werksseitig sind die Türen im Anschlag rechts oder links lieferbar.

In einer drittenKategorie Sicherheitsschränke findet man solche zum Aufbewahren von Laugen und Säuren in Reinräumen. Auch ihr Außenkorpus ist aus Stahlblech. Im Gegensatz zu den anderen Sicherheitsschränken aber besteht die Inneneinrichtung aus Polypropylen. Luft entweicht auf dem Dach und Auffangwannen im Inneren bieten genügend Tropffreiheit.

Die Sicherheit am Bau sollte zu jeder Zeit gewährleistet sein. Nicht nur im Stahlhallenbau , sondern auch wenn es um die Errichtung von Wohnhäusern oder sonstigen Bauwerken geht. Wie gut, dass in immer mehr Ländern die Sicherheitsstandards immer strikter überwacht werden. Und auch bei der Gestaltung der Inneneinrichtung wird Sicherheit großgeschrieben. Die Produktpalette entsprechender Anbieter wird somit stetig vielfältiger. Sicherheitsschränke und andere sinnvolle Dinge gehören heute so gut wie in jedes industrielle oder auch privat genutzte Bauwerk.

Funktionale Schränke sind heute gefragter denn je. Allerdings bezieht sich dieses steigende Interesse der Verbraucher nicht allein auf die Verwendung im gewerblichen Bereich. Sondern der eine oder andere Spind sowie Sicherheitsschränke et cetera sind immer häufiger auch in privaten Wohnräumen zu finden. Warum auch nicht, denn diese hochfunktionalen Einrichtungsgegenstände punkten überdies auch durch ihr zum Teil exklusives Design. Noch vor wenigen Jahren war es so gut wie nicht vorstellbar, dass es eines Tages Designer-Spinde geben würde. Wie schön, dass sich die Zeiten ändern...!